Was ist CBD und wie kann es uns helfen?

CBD auch Cannabidiol, wird aus dem weiblichen Hanf gewonnen und ist eins von über 100 Phytocannabinoiden, die aus der Hanfpflanze extrahiert werden. Keine Angst, von CBD wird man weder "high" noch "stoned" – denn im Gegensatz zu Tetrahydrocannabidiol kurz THC ist CBD nicht psychoaktiv. CBD ist in Deutschland legal, solange der THC-Gehalt unter 0,2 liegt. Die Hanfpflanze aus der unser CBD gewonnen wird, besitzt eh schon einen sehr geringen Anteil an THC.

CBD und sein langer Weg in die Wissenschaft

Die Existenz von Cannabinoiden wurde in den 70er Jahren entdeckt und wurde anfänglich nur schleppend untersucht. Dazu trug auch die Illegalität von Cannabis und sein schlechter Ruf bei. Erst mit den neuesten Erkenntnissen und mit dem Wissen um die heilende Wirkung von CBD erhält es zunehmend mehr Aufmerksamkeit durch die Medizinwelt. Die Tatsache, dass CBD nicht abhängig macht und nicht psychoaktiv ist, sondern im Gegensatz durchaus positive Eigenschaften auf die Gesundheit hat, macht das Hanfextrakt immer attraktiver. Eine besondere und für Forscher eine recht überraschende Entdeckung war dabei das Endocannabinoid-System – ein körpereigenes Cannabinoid-Stystem.

Die Entdeckung des Endocannabinoid-Systems

Maßgeblich beteiligt an der Forschung des Endocannabinoid-Systems war der Professor Allyn Howlett von der Saint-Louis-Universität in Missouri. Er konnte aufzeigen, dass der menschliche Körper über spezielle Rezeptoren, zur Aufnahme von Cannabinoiden, verfügt. Zwei davon sind besonders wichtig und wurden mit den Namen CB1 und CB2 versehen. Sie sind Teil des Endocannabinoid-Systems und tragen somit zur Regulierung von Prozessen im Körper bei. Das zum Nervensystem gehörige Endocannabinoid-System übt besonderen Einfluss auf folgende Körperfunktionen aus:

  • Wahrnehmung von Schmerz
  • Empfindung von Freude und Trauer
  • Angstempfinden
  • Immunsystem
  • Auftreten von Hunger und Müdigkeit

Positive Wirkungen von CBD wissenschaftlich belegt

Besonders verblüffend ist die Tatsache, dass der Körper seine eigenen Cannabinoide herstellen kann. Dies deutet stark auf eine positive und heilende Wirkung von CBD auf unsere Gesundheit hin und regte einige Forscher und Wissenschaftler an, CBD näher zu erforschen.

Es gibt bereits einige Studien, die die positive Wirkung von CBD belegen. Es konnte kürzlich z.B. die positive Auswirkung von CBD Öl bei Angststörungen bzw. sozialer Phobie (z.B. www.cbd-anxiety-study.com) belegt werden. Bewertungsparameter waren die Angstwerte der Probanden zu Studienbeginn und im Anschluss an die 30-tägige Behandlung mit CBD Öl. Hier wurde herausgefunden, dass die regelmäßige Einnahme von CBD die Symptomatik der sozialen Phobie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit reduziert.

Bewiesen ist auch, dass das Cannabinoid CBD antiinflammatorische (entzündungshemmende), analgetische (schmerzlindernd), antiemetische (gegen Übelkeit und Erbrechen) und neuroprotektive (Schutz von Nervenzellen) sowie lindernde Wirkungen bei psychiatrischen Erkrankungen aufweist (Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 2012 https://bit.ly/2DCkigr).